Alter & Lebendigkeit

Grillfeier

Unsere SeniorenbetreuerInnen Doris Lindner und Sybille Link machen jedes Fest und jede Aktivität zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Sie bringen Bewegung, Freude und Aktivität in das Leben der älteren Menschen, um sie zu motivieren und in ihren Fähigkeiten zu fördern.

Das bedeutet, die Kommunikation mit jedem Einzelnen zu pflegen und dem Menschen das Gefühl zu geben für ihn da zu sein, ihn teilhaben zu lassen am Gruppengeschehen, aber auch selbstbestimmten Rückzug zu respektieren.

Aktivgruppen bieten die Möglichkeit, gemeinsam mit anderen BewohnerInnen etwas zu erleben und zu tun, oder einfach dabei zu sein.
Am wichtigsten ist das Wohlfühlen in der Gruppe und die Zuwendung, die BewohnerInnen dabei erfahren, aber auch Freude und Spaß zu haben oder sogar Freundschaften zu knüpfen.

Gedächtnistraining, kreatives Gestalten, Bewegung und Singen, sowie Erinnerungsarbeit  können Fähigkeiten erhalten, wiederbeleben oder es können neue Begabungen entdeckt werden.

Sitztanz

Bewegungsstunde – Sitzgymnastik – Sitztanz

Funktionen, die nicht gebraucht werden, verkümmern – das gilt auch für den Bewegungsapparat. Der Mensch ist auf Bewegung hin angelegt.
Aber vor allem in späteren Jahren bewegt er sich zu wenig – stattdessen sitzt er viel zu viel.

Ältere Menschen klagen häufig über körperliche Beschwerden, rasche Ermüdbarkeit und motorische Unsicherheit. Das Nachlassen der Beweglichkeit und Kraft, Schmerzen und Unsicherheit (z. B. beim Gehen) führen dazu, dass sie sich immer weniger bewegen. Das Bewegungsrepertoirewird immer kleiner.

Das heißt, um die Bewegungsfähigkeit zu erhalten, oder Alltagsbewegungen wieder zu ermöglichen, ist es notwendig sich zu bewegen.

Bewegungsstunden sollen den älteren Menschen in seinen Bewegungsmöglichkeiten fördern und unterstützen, und darüber hinaus Spaß und Freude vermitteln.

Das Bewegungsprogramm im Sitzen ist so aufgebaut, dass jeder Teilnehmer mitmachen kann. Rhythmische und spielerische Übungsformen gestalten die Übungsstunde abwechslungsreich und lassen Bewegungsfreude aufkommen.
Das Bewegen nach Musik und das Üben mit Handgeräten macht Spaß und lässt die körperliche Anstrengung in den Hintergrund treten. Durch immer neue Übungsvariationen kann das Üben auch eine Herausforderung sein und Erfolgserlebnisse vermitteln.

Die Leute sollen spüren, dass ihnen Bewegung gut tut und zu mehr Wohlbefinden beiträgt. So kann ein positiveres Körpergefühl entstehen.

Bewohnerin

Erinnerungsarbeit

Erinnerungen sind oft das einzige was den hochbetagten Menschen noch bleibt. Von denen können sie zehren und sie bilden eine Brücke von der Vergangenheit zur Gegenwart und in die Zukunft.

Deshalb haben wir uns im Haus Waldkloster dazu entschlossen durch arbeiten mit alten vertrauten Gegenständen Impulse zu setzen und dadurch Menschen, welche sich nicht mehr verbal äußern können zu aktivieren. Im Laufe der Zeit konnten durchaus positive Ergebnisse beobachtet werden.

Aktivierungsschnüre

Seit geraumer Zeit arbeiten wir in unserem Haus auch mit Aktivierungsschnüren welche sowohl bei der Erinnerungsarbeit als auch bei den Einzelbesuchen zum Einsatz kommen. Sie werden von unseren Bewohner/Innen bestaunt, begutachtet und befühlt und ertastet. Aktivierungsschnüre sind für die Arbeit mit demenzkranken Personen durchaus zu empfehlen, passen in jede Kitteltasche und sind dadurch immer griffbereit.

Kochen

Auch regelmäßige Koch- und Backgruppen bereichern den Alltag unserer Bewohner/Innen. Dabei bekommen sie das Gefühl noch gebraucht zu werden, die Feinmotorik wird gefördert und auch der Appetit wird durch das Zubereiten der frischen Speisen angeregt. Außerdem wird der Zusammenhalt in der Gruppe gefördert. Bei uns hilft jeder jedem.

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