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Maltherapie in der Geriatrie – Emotion statt Perfektion

/   Casa Sonnwendviertel

Die BewohnerInnen in der Casa Sonnwendviertel kommen wöchentlich zusammen, um sich im Kreise der Gemeinschaft künstlerisch zu betätigen. Zurzeit wird hauptsächlich an Gemeinschaftsbildern gearbeitet.
Jede/r gibt unter Berücksichtigung ihrer/seiner Grenzen ihr/sein Bestes, um gemeinsam farbenprächtige Kreationen entstehen zu lassen. Dies fördert einerseits die Rücksichtnahme auf jede/n Einzelne/n, die Hilfsbereitschaft in der Gruppe und die Harmonie der Gemeinschaft.
Die Praxis zeigt, dass auch bei an Parkinson erkrankten Personen, durch das Arbeiten mit Pinsel und Farbe, das Zittern der Hände sich deutlich reduziert. Durch die Auswahl der Farben, kann man die jeweilige Emotion jeder/s einzelnen TeilnehmerIn erahnen.
Die Lust auf Farben und Raum für Inspiration und Selbsterfahrung ist gegeben. Indirektes Anleiten kann Sicherheit geben und Selbstzweifel verschwinden lassen. Nach Fertigstellung eines  Werkes überwiegt die Freude am Ergebnis, positive Selbsterfahrung, ein klein wenig Stolz und Mut, um Neues auszuprobieren.