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LEBEN MIT DEMENZ

Gerade in der Betreuung und Pflege hochbetagter Menschen gehört das Thema Demenz zum Alltag. Daher ist es besonders wichtig, sich den Herausforderungen dieser Krankheit mit Blick auf betroffene BewohnerInnen, nicht betroffene BewohnerInnen, Angehörige und Pflegepersonal zu stellen. Casa Leben im Alter arbeitet hier stark mit einem personzentrierten Ansatz. 

PERSONZENTRIERUNG

Die Person vor die Krankheit stellen und Bedürfnisse erkennen sind Ziele in der personzentrierten Arbeit bei Demenz.

METHODEN

Neben basaler Stimulation, Kinästhetik und Validation (nach Feil und Richard) wird bei der Casa Dementia Care Mapping eingesetzt.

MATERIALIEN

Es gibt zahlreiche Hilfsmittel zur Aktivierung von Menschen mit Demenz, die in den Häusern getestet und regelmäßig Anwendung finden.

PERSONZENTRIERUNG

Den Mensch in den Mittelpunkt stellen und nicht die Krankheit, darum geht es in der Personzentrierung. Das ist gerade bei Demenz ein sehr gewinnbringender Ansatz. Indem ressourcenfördernd gearbeitet und auf die Bedürfnisse im Hier und Jetzt eingegangen wird, kann die Lebensqualität des Menschen mit Demenz stark verbessert werden. Die Casa Leben im Alter orientiert sich stark an Tom Kitwood (englischer Sozialpsychologe und Psychogerontologe), der durch seine Arbeit die Pflege von dementen Menschen stark positiv beeinflusst hat. Weitere Informationen finden sich hier.

DEMENTIA CARE MAPPING

Um ein möglichst realistisches Bild der Lebensqualität und des Wohlbefindens von Menschen mit Demenz zu erfassen setzt die Casa Leben im Alter eine nicht teilnehmende Beobachtungsmethode ein – das Dementia Care Mapping (DCM). Folgender Mehrwert entsteht durch die Anwendung von DCM:

  • Steigerung des Wohlbefindens der betroffenen BewohnerInnen
  • Hohes Maß an Qualitätssicherung in der Arbeit
  • Erhöhte Zufriedenheit der MitarbeiterInnen - direktes positives Feedback der BewohnerInnen durch die bewusste Personzentrierung im Alltag
  • Greifbare Anregungen für veränderte Handlungen im Umgang mit Demenz für das Pflegepersonal

MATERIALIEN

Bei der Therapie von Menschen mit Demenzerkrankungen kommen in bestimmten Situationen bewusst Demenzpuppen oder Empathie Puppen zum Einsatz. Sie stärken die Identität und geben ein Gefühl von Geborgenheit. Bei Verwendung der Puppen ist deutlich zu sehen, wie das Wohlbefinden zunimmt. Menschen mit Demenz wirken dann wesentlich ausgeglichener und zufriedener. Es kann sich sogar eine Beziehung zur Puppe entwickeln, deren Umsorgung eine Aufgabe darstellt. Verantwortungsbewusstsein entsteht.

 

 

 

 

 

Sensorische Integration ist ein wichtiges Hilfsmittel bei der Unterstützung von Menschen mit Demenz. Das wird beispielsweise durch die Sandtherapie deutlich. Der Druck und das Gewicht der mit Sand gefüllten Hunde lösen Reize auf der Haut aus und führen zu einer aufrechteren Haltung sowie einem Ruhegefühl. Weitere Informationen

 

 

 

 

 

 

 

Demenzdecken (auch Motorikdecken genannt) dienen zur Beschäftigung der oft unruhigen Hände von Menschen mit Demenz und zum Training der Feinmotorik. Sie bestehen aus einer Vielzahl an unterschiedlichen, sehr bunten Stoffen - eine Art Patchwork. Auf den Decken sind diverse Gegenstände befestigt, wie: Reisverschlüsse, Knöpfe, Ringe, Klettverschlüsse etc., die es zu entdecken gilt. Die Demenzdecken in einigen Casa Leben im Alter Häusern sind handgefertigte Unikate, die von Angehörigen, MitarbeiterInnen oder Freiwilligen MitarbeiterInnen in der Freizeit gefertigt wurden.

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